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Zu den Bemühungen des ersten Pfarrers Johannes Sporer in der neu gegründeten St. Bernhard-Gemeinde zählte die Gründung eines Kirchenchores. Geprägt wurde Johannes Sporer durch die Kirchenmusik an St. Anna in Köln-Ehrenfeld, wo er als Kaplan Mitsänger und Dirigent im dortigen Chor war. Bis zum heutigen Tag bemüht sich der Kirchenchor St. Bernhard durch besondere Leistungen auf sich aufmerksam zu machen. Eine Orgel allerdings braucht, bedingt durch die sehr hohen Anschaffungskosten, viel Zeit der Überlegungen und Finanzierung bei den Behörden und der Gemeinde. Im Juni 1967 konnte dank des musikalischen Durchsetzungvermögens von Johannes Sporer ein Instrument angeschafft werden, welches zu den besten in der ganzen Domstadt zählt! Als Beweis seien die Funkaufnahmen des WDR Köln und die Orgelkonzerte mit internationalen Organisten erwähnt (Prof. Dr. Schneider, Prof. Dr. Stockmeier u. a.). Die musikalisch tragenden Kräfte der Gemeinde sind durch den Zuspruch der Zuhörer, sowie von der Begeisterung der Interpreten immer wieder angeregt worden, Orgel- und Chorkonzerte von hohem Niveau durchzuführen. Es ist schon außergewöhnlich für eine Vorstadtgemeinde, ein solch wertvolles Instrument zu besitzen. Für den Bau wurde die Firma Johannes Klais aus Bonn, eine der führenden international bekannten Orgelbaufirmen, gewonnen, die zum Teil weltweites Aufhorchen durch ihre großen Domorgeln in Köln, Trier, Würzburg, Berlin u. a. erregte. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Domorganisten Prof. J. Zimmermann, der die Orgel am 25. Juni 1967 meisterlich einspielte, wurde ein Instrument mit drei Manualen, Pedal und 36 Registern erstellt. Bestehend aus Brustwerk, Schwellwerk, Hauptwerk und Pedal, mit mechanischer Spieltraktur, besitzt die Pfarre ein Instrument, auf dem sich Literatur verschiedener Orgelepochen realisieren läßt. Das klangschöne, ganz auf den halligen Raum disponierte Werk kann bedingt durch seine ideale Aufstellung, sowohl liturgisch (Nähe zum Altar) als auch konzertant alle Wünsche erfüllen. Ich wünsche der Gemeinde, dem Chor und dem Organisten viel Freude und Begeisterung, dieses Instrument noch viele Jahre klingen zu lassen und sich an der Kirchenmusik zu erfreuen.
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