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Erstkommunionfeier unterm Regenbogen

Wie sehr die "Erstkommunion" von Kindern im weitesten Sinne ganze Familien bewegt, zeigte sich auch diesmal an der ungewohnt großen Kirchenbesucherzahl. Selbst an hohen Feiertagen wie Weihnachten und Ostern ist unsere Pfarrkirche in Alt-Hürth nicht voller gewesen. Wann gibt es das nochmal, dass "unterm Turm" die Menschen dichtgedrängt stehen und das fast 1 1/2 Stunden! - Nicht nur die 32 Kommunionkinder dieses Jahres wird es gefreut haben, dass soviele gekommen waren, mit ihnen das große Ereignis zu feiern.

Die Messfeier war rundum würdevoll und vor allem kindgerecht. Gemeinderassistentin Monika Ziegelmeier führte die Kinder anschaulisch und vor allem mit viel Mitbeteiligung durch den Gottesdienst. "Ich hätte es nicht besser machen können!" lobte Pastor Steinröder sie in seiner  Dankesrede am Schluss der Messe.  Der Kinderchor unter Leitung von Eugen Bak führte die Gemeinde gesanglich durch die Lieder, die insbesondere bei den Kindern bekannt und beliebt sind. 

Entsprechend dem Motto der ganzen Kommunionvorbereitung schwebte ein bunter Regenbogen als Gemälde über den Köpfen der Kinder. "Wir sind mit Gott und untereinander verbunden." Die Lesung aus dem Alten Testament von Noah, seiner Arche und dem Bund mit Gott wurde anstelle einer Predigt anschaulich dargestellt. Zu den Höhepunkten der Eucharistiefeier, bei der Wandlung und der Kommunion, verdeutlichte Pastor Steinröder den Kindern, dass Gott einen Neuen Bund mit allen Menschen geschlossen hat, in den sie durch Jesus Christus mit ihm und untereinander unverbrüchlich eingeschlossen sind.


Jubelkommunion in St. Katharina

Auch in diesem Jahr waren am Samstag, 14. April 2012 alle, die vor 50, 60, 70 oder mehr Jahren in unserer Pfarrei oder in anderen Orten zur Ersten Hl. Kommunion gegangen sind, eingeladen, ihre Jubelkommnion mit zu feiern. Leider meldeten sich diesmal nur wenige an, sodass das traditionelle Wiedersehen und der Austausch über Erinnerungen von früher bei Kaffe und Kuchen im Pfarrheim ausfiel. Die feierliche Festmesse mit den Jubilaren in der Pfarrkirche St. Katharina zelebrierte Pastor Steinröder und  wurde mitgestaltet vom Kirchenchor St. Katharina. 


"Großer Kreuzweg" mit großer Beteiligung

Seit vielen Jahren findet in unserem Pfarrverband "Hürther Ville" der sog. Große Kreuzweg am Karfreitag statt. Auch in diesem Jahr stieß diese Weise, den Karfreitag (im wahrsten Sinne des Wortes!) zu "begehen" auf ein großes Echo. Gut 100 Teilnehmer/innen - teilweise auch aus anderen Pfarreien - pilgerten mit quer durch das Gebiet des Pfarrverbandes von Berrenrath über Alt-Hürth und Kendenich nach Fischenich.

Während des fast sieben Stunden dauernden Fußweges, den die Pilgergruppe unterwegs war, wurde an  markanten Stellen "Statio" gehalten.  Dort an Kreuzen und Bildstöcken im Wald sowie in den Kirchen der 4 Pfarreien wurde die Leidensgeschichte nach Markus abschnittsweise vorgelesen, gemeinsam gebetet und auf dem Weitergang schweigend darüber meditiert. 

"Traditionell gehen wir den Weg im Schweigen - als Zeichen der Ehrfurcht vor der Botschaft dieses Tages und als Zeichen der Verbundenheit mit denen, die ihr Kreuz im Leben zu tragen haben" - so schrieb Pfr. Reinhold Steinröder in seiner Einladung zum diesjährigen Großen Kreuzweg im PV-Heft "Unterwegs.." zu Ostern 2012.


Rückblick auf das Jahr 2011


Abschied von Pater Peter Waibel, SJ

Nicht nur die Seelsorger des Pfarrverbandes "Hürther Ville", sondern auch viele Gemeindemitglieder aus den 4 Pfarreien Alt-Hürth, Berrenrath, Kendenich und Fischenich bedauern den Weggang von "Pater Peter". In den zurückliegenden 10 Monaten hat er sich durch seine freundliche, menschenzugewandte Art und seine lebensnahen Predigten viele Herzen erschlossen. Aber: Das Reich Gottes muss auch an anderer Stelle wachsen, so auch in der Großstadt-City von München (wo zwar viele, aber nicht alle fromm-katholisch sind).Sein Orden hat ihn an eine andere Aufgabe berufen.Die Jesuiten, zu denen Pater Waibel gehört, kümmern sich seit langem um die Großstadt-Seelsorge in und um St. Michael, einer wunderbaren Barockkirche in der Hauptgeschäftstraße von München. Mit zwar traurigem Herzen wünschen wir dem "Seelsorger" Pater Waibel von ganzem Herzen erfolgreiche Ernte auf dem oft steinigen Acker  einer Millionenstadt wie München und Gottes Segen bei dieser Arbeit. Auf dass seine freudige Ausstrahlung überzeugend auf die Menschen auch dort einwirke! Nach dem Motto des Ordensgründers Ignatius v. Loyola: Alles zur Ehre Gottes!

Fotos von der Verabschiedung am 25.09.2011 im Gottesdienst in St. Martinus, Fischenich

  

                


Feriengrüße aus St. Johann an die „Hürther Ville"

 

40 Kinder und ihre Betreuer aus dem Pfarrband „Hürther Ville" verbrachten ein erlebnisreiches Ferienlager in St. Johann im Pongau / Österreich. Sie grüßen alle Gemeindemitglieder der "Hürther Ville", natürlich besonders Ihre Eltern und Familien, mit einem Foto aus der Liechtensteinklamm. Wenngleich die erste Woche wettermäßig durchwachsen war, konnten sich die Kinder und Jugendlichen aus Fischenich, Alt-Hürth, Berrenrath und Kendenich an Abwechslung nicht beklagen. Die gute Unterbringung und Selbstverpflegung im Ferienhaus, viele kreative Freizeitangebote und ein nahegelegener Badesee sorgten für Kurzweil und gute Stimmung. In der 2. Ferienwoche, wo das Wetter ähnlich wie bei uns sommerlich geworden war, stand als Highlight ein Ausflug nach Berchtesgaden, der Besuch eines Salzbergwerks und das Erlebnis des Königssees auf dem Programm. Auch ein Besuch auf der Sommerrodelbahn im nahen Abtenau wird zu den unvergesslichen Ferien-Erinnerungen gehören. Gut vorbereitet und organisiert wurde das abwechslungsreiche Ferienprogramm von Björn Burzinski und einem Betreuerteam, die sich sonst übers Jahr auch in der Jugendeinrichtung „FischOthek" und in den Messdienergruppen des Pfarrverbandes „Hürther Ville" engagieren.


 Gemeinsam Fronleichnam 2011 gefeiert

Trotz unsicherem Wetter kamen unerwartet viele Gläubige aus allen 4 Pfarreien der "Hürther Ville" zur gemeinsamen Feier des Fronleichnamsfestes diesmal in Alt-Hürth. Auf dem Schulhof des Goldenberg-Europa-Berufskollegs feierten sie gemeinsam mit Pfr. Steinröder, Pater Waibel, den beiden Pastoral-Seelsorgern und vielen weiteren Akteuren die Eucharistie. An die 50 Messdiener mit ihren bunten Fahnen, die 3 Kirchenchöre aus Fischenich, Berrenrath und Alt-Hürth mit ihrem Gesang sowie viele teilnehmende Vereine mit ihren Fahnenabordnungen gaben dem Ganzen einen festlichen Rahmen. Der Vorbereitungskreis unter Federführung des Pastors hatte als Leitmotiv des Festes gewählt: "Gott am Rande..." Entprechende Gebetstexte wurden in der Messe und Prozession von den Lektoren vorgetragen. Der  Blumenteppich der Eheleute Nicolay brachte trotz weniger Blüten in diesem Jahr sehr schön und beispielhaft menschliche Situationen "am Rande" in bildhafter Sprache zum Ausdruck.

    

In seiner Festpredigt ging Pastor Steinröder auf dieselbe Thematik ein. So wahr die Aussage sei, Gott sei in unserer Mitte, so wahr sei auch der Satz "Gott ist am Rande...". Jesus habe oft die  Menschen am Rande angesprochen, sie aus ihrer Notlage befreit und ihre Sorge um das tägliche Brot vor allem auf das geistige Brot hingelenkt. "Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung?" (Mt 6,25). Auch heute hätten viele Menschen Hunger nach Sinn in ihrem Leben, nach Fülle  ihrer geistigen Leere. Gott sei besonders für solche Menschen da und für solche, die am Rande unserer heutigen Gesellschaft leben, Kranke, Verzweifelte, Einsame,  Fremde.

     

Die anschließende Prozession, bei der der "Leib des Herrn" in der Monstranz durch die Straßen von Alt-Hürth getragen wurde, ließ bei Gebet und Gesang so manchen Gedanken aufkommen, wer und wo die Menschen am Rande unserer heutigen Zeit sind. Als Christen haben wir die nicht leichte Aufgabe, ihnen zu zeigen, dass Gott durch uns auch bei ihnen ist.

Schlussbemerkung von Pastor Steinröder: Fast symbolisch zum Wunder der Brotvermehrung (Tagesevangelium) seien 2 weitere Wunder geschehen: Dass nämlich in der Morgenfrühe um 5 Uhr doch noch genügend Blumen und Blüten für den Teppich zusammen gekommen seien und dass trotz ungünstiger Wetterprognose die Messe und Prozession trocken über die Runde gekommen seien.


Das Alt-Hürther Pfarrfest 

Zum Auftakt fand die Hl. Messe diesmal im Pfarrgarten statt. Auf Bänken dichtgedrängt, die meisten unter schützenden Pavillons, feierten viele Pfarrfestbesucher den von Pastor Steinröder in ansprechender Form zelebrierten Gottesdienst mit. Wahrhaft eine Gemeinschaft stiftende Auftaktfeier!

Bei schwül-heißem Wetter über 30 º war der Weg zu den erfrischenden Getränken unter dem großen Kirschbaum auf der Pfarrhauswiese nicht weit. Vielen war aber auch der Weg zum nahegelegenen Pfarrsaal nicht zu weit, wo die Frauengemeinschaft in gewohnt reichhaltiger Weise die Cafeteria hergerichtet hatte. 

   

Die kleineren Kinder fanden auf dem Gelände des Kindergartens bei Spielen und einfallsreichen Bastelarbeiten Beschäftigung und die Eltern hatten Gelegenheit zum Plausch und gegenseitigen Kennenlernen. Für die älteren Kinder bot das „Parlippo" kreative Betätigungsmöglichkeiten. Allen Mitwirkenden im Familienzentrum und in der Parlippo-Einrichtung ein großes Kompliment für ihren Einfallsreichtum und ihr Engagement!

Ein besonderes Highlight war die musikalische Darbietung des Jugendorchesters „Die Auftakter" von der gleichnamigen Musikschule unter Leitung von Michael Schumacher. Was die jungen Musikerinnen und Musiker an ihren Instrumenten boten und besonders durch ihre Solis unter Beweis stellten, war einfach exzellent. Das abschließende „We will Rock you" brachte das Pfarrfest richtig in Bewegung. Wenn die meisten nicht ein Bierglas in der Hand gehabt hätten, wäre der Applaus noch kräftiger ausgefallen. 

   

Petrus sei Dank, dass es trotz der schwülen Gewitterlage bis in die frühen Nachtstunden trocken blieb. Dafür floss das Kölsch ununterbrochen in die Gläser. Auch die Grillwürstchen und das Weinangebot mit Leckereien hatten reiche Nachfrage. Allen Akteuren, besonders den Mitgliedern des Katharinenrates als Veranstalter, sei herzlich gedankt. Nur wer einmal den Auf- und Abbau eines Pfarrfestes und die vielen Aufgaben, die zum Gelingen beitragen, miterlebt hat, weiß, wie hoch dieser Einsatz für die ganze Gemeinde zu werten ist.


Jubelkommunion 2011 in St. Katharina

Zur Goldkommunion am Samstag, 30. April 2011, waren alle eingeladen, die vor 50 Jahren zur Erstkommunion gegangen waren. Aus der Pfarrchronik geht hervor, dass dies in Alt-Hürth insgesamt 93 Kinder (52 Jungen und 40 Mädchen) waren; übrigens der 1. Jahrgang ohne die Alstädter Kinder, die 1961 in ihrer neuen Pfarrkirche St. Maria am Brunnen Erstkommunion feierten. - Ebenfalls eingeladen waren auch, die vor 60, 70, 75 oder gar mehr Jahren mitgegangen waren und nun anlässlich dieser Jubiläen noch einmal feierlich „Hl. Kommunion" halten wollten. Auch wer in anderen Orten mitgegangen war, konnte sich anmelden. 

Die Erfahrung zeigt leider, dass viele von der Einladung nicht erfahren, weil sie nicht mehr am Ort wohnen oder gerade an diesem Tag durch andere Anlässe verhindert sind. So begann das Fest mit 12 Jubilaren (1 fehlt auf dem Foto) bei Kaffee und Kuchen im Pfarrheim mit dem üblichen Erinnerungsaustausch. Dazu hatte der Ortsausschuss "Katharinenrat" eingeladen und die Bewirtung übernommen. Die anschließende Jubiläumsmesse mit der Pfarrgemeinde wurde in festlicher Weise von Pastor Steinröder und dem Kirchenchor  gestaltet. 


Krippensonntag am 9. Januar 2011

Zum traditionellen "Kreppche luure" sind alle Krippenfreunde von nah und fern am Sonntag, 9. Januar 2011 von 14 - 18 Uhr in unserer renovierten Pfarrkirche herzlich eingeladen. 

Unser Küster Eugen Bak hat wie alle Jahre die Krippe in letzter Minute wieder liebevoll aufgebaut. Bis eine Woche vor Weihnachten waren die Maler und andere Handwerker mit letzten Arbeiten beschäftigt. Dank Architekt Ludwig Hannott und der weisen Vorgabe unseres  Pastors - alles ohne zeitlichen Druck auszuführen - konnte die Kirche dennoch von den bewährten Helfern aus der Gemeinde nicht nur notdürftig, sondern in weihnachtlicher Pracht hergerichtet werden.




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