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Daten zu Goebbels

(bis zur Gründung der Reichskulturkammer im 3.Reich, 1934) erstellt von Peter Dörp

1897

29. Oktober

geboren in Reydt (Nordrhein-Westfalen) als Sohn des streng katholisch gläubigen Friedrich Goebbels, Buchhalter bei der Dochtfabrik W.H.Lennartz bei Reydt, und der in Holland aufgewachsenen Katharina Maria. Zwei ältere Brüder. Als Kind Kinderlähmung.

1901

Mißglückte Beinoperation.

1906

Gymnasium in Reydt. "Büchernarr". Beginn der Freundschaft mit Fritz Prang. Spitzname: "Ulex" nach Ulysses, dem Listenreichen. (Goebbels benutzt den Namen später bei journalistischen Arbeiten als Pseudonym).

1914

Als Kriegsfreiwilliger abgelehnt. Ein Bruder an der Westfront. Einer später in französischer Kriegsgefangenschaft.

1917

Ostern

Abitur unter Befreiung von der mdl. Prüfung. Hält als Verfasser des besten Deutschaufsatzes die Abschlußrede seines Jahrgangs.

1917

20. April

Studium der Philologie mit dem Hauptfach Deutsch und den Nebenfächern Latein und Geschichte an der Universität Bonn.

1917

24. Juni

Festrede zum Thema: "Wilhelm Raabe und wir" als Mitglied der katholischen Studentenverbindung Unitas Sigfridia.

1917

September

2 Anträge auf Studienbeihilfe für das Wintersemester beim katholischen Albertus-Magnus-Verein.
Fortsetzung des Studiums mit Hilfe des Vereins.

1917

Wintersemester

in Bonn. Belegung von Kunstwissenschaft und neuerer Literatur.

1918

Sommersemester

Studium an der Universität Freiburg. 2 Novellen: »Ein fahrender Schüler« und »Die die Sonne lieben« von der "Kölnischen Zeitung" abgelehnt.

1918

Wintersemester

Studium an der Universität Würzburg. Liebesbeziehung zu Anka Stalherm. Buchgeschenk mit überschwenglicher Widmung Goebbels: Heinrich Heine: »Buch der Lieder«.

1919

Sommersemester

Studium in Freiburg.

1919

Wintersemester

(nicht immatrikuliert). Gasthörer in München.
Glaubenskrise
. Brief an den Vater, in dem er sich als "verlorener Sohn" fühlt.
Gespräch über Doktorarbeit bei Professor Kutscher zum Thema 'Die Pantomime'

1920

Fortsetzung und Beendigung des Geschichts- und Germanistikstudiums an der Universität Heidelberg bei Prof. Hermann Oncken und Prof. Friedrich Gundolf, Goethe-Kenner und leitendes Mitglied des "Stefan-George-Kreises". Wird mit Doktorarbeit an den Prof. Max Waldmann verwiesen.

Selbstmordgedanken wegen Liebesproblemen.

1920

Wintersemester

Prof. Max Waldmann verlangt 3 Semester für Doktorarbeit. Reydt. Anfertigen der Doktorarbeit.

(Adolf Hitler gründet die Nationalsozialistische Arbeiterpartei)

1921

Heidelberg. Abgabe der Doktorarbeit beim Dekan. Thema:
»Wilhelm von Schütz als Dramatiker. Ein Beitrag zur Geschichte des Dramas der Romantischen Schule«. 215 Schreibmaschinenseiten. Bei der Würdigung der Romantiker äußert Goebbels persönliche Ansichten wie Führer-Sehnsucht und übersteigertes Sendungsbedürfnis.

1921

18. November

Rigorosum bei Prof. Paum, Prof. Waldberg (Germanistik), Prof. Oncken (Geschichte) und Prof. Neumann.

Schriftstellerische Versuche. Fertigstellung seines ersten religions-schwärmerischen und national-leidenschaftlichen Romans "Michael" mit antisemitischer Tendenz. Verlage lehnen eine Veröffentlichung des Romans ab.

1922

Ende der Liebesbeziehung zu Anka Stalherm und Bekanntschaft mit Else Janke, spätere Verlobte, Tochter einer Jüdin.

Eintritt in die NSDAP. (?, Heinrich Fraenkel geht davon aus, daß nicht Goebbels, sondern sein Freund Fritz Prang Mitglied der NSDAP geworden sei, dessen Mitgliedsnummer er sich zur Legendenbildung einer frühen Mitgliedschaft übergeben läßt).

Dramen: »Heinrich Kämpfert«, »Judas Isckariot« (Teile),
»Die Saat. Ein Geschehen in 3 Akten«.

6 Aufsätze bei der westdeutschen Landeszeitung als Kunstkritiker.

1923

Januar-August

Bankangestellter in der Kölner Filiale der Dresdener Bank. Kurze Zeit an der Kölner Börse. Widerwillen gegen Bank und Tätigkeit. Schreibt Gedichte. Setzt sich mit der Judenfrage (in Kunst und Kapital) auseinander. Spricht in seinen Erinnerungsblättern von "Gundolf. Geistige Klärung. Bayern. Hitler." Fühlt sich als "deutscher Kommunist". Krankmeldung und Selbstmordgedanken wegen Banktätigkeit in Köln.

1923

September/

Oktober

Von der Bank entlassen.

(8.November. Scheitern des Putschversuchs Hitlers)

1924

27. Juni

Lektüre "Prozesse" von Maximilian Harden. Unflätige Pöbeleien gegen Harden und Juden allgemein: "Was ist dieser verdammte Jude für ein heuchlerischer Schweinehund. Lumpen, Schufte, Verräter. Die saugen uns das Blut aus den Adern. Vampire!" (vgl. S.30).

1924

30. Juni

Teilnahme an einer völkischen Veranstaltung in Elberfeld. Erste intensive Auseinandersetzung mit Gedanken der völkischen Freiheitspartei und nationalsozialistischen Arbeiterpartei. "Meine Herren Völkischen, Sie müssen etwas regsamer, etwas geistig elastischer sein, um diese Art von Schriftstellern kaput zu machen ... Harden ist ein Mann, der aufs Ganze geht, mit Schärfe, Lauge, Witz und Satire. Die typisch jüdische Kampfesweise. Ob man die Juden anders schlagen kann als mit ihren eigenen Waffen? Ich sehe mit großer Besorgnis in die völkische Zukunft. Der Gedanke des völkischen Großdeutschlands ist gut. Aber es fehlen die tüchtigen, fleißigen, klugen und edlen Führer."

1924

2. Juli

Schreibt im Tagebuch weitere grobe Entgleisungen und Bepöbelungen gegen Maximilian Harden im Redestil. Meint, am Beispiel Hardens die Rassefrage studieren zu können.

1924

4. Juli

Sieht im "Judentum" und "Ultramontanismus" Deutschlands "schlimmsten Feind". Vergebliches Bemühen um eine Anstellung als Journalist beim Berliner Tageblatt, Chefredakteur Theodor Wolff, und als Dramaturg bei verschiedenen Berliner Theaterbühnen.

1924

September

Umzug nach Elberfeld. Sekretär beim Reichstagsabgeordneten der Völkischen Freiheitspartei, Friedrich Wiegershaus, "Gauführer Rheinland Nord", Herausgeber der "Völkischen Freiheit", Förderer der "nationalen Bestrebungen" in der zeitgenössischen Literatur. Redakteur bei der Samstagszeitung "Völkische Freiheit", dem "rheinisch-westfälischen Kampfblatt für ein völkisch-soziales Großdeutschland".

1924

13. September

Aufsatz über "National und sozial". Erste Folge der Serie "Politisches Tagebuch".

1924

4. Oktober

Schriftleiter. Erste "Offene Briefe", "Unterm Strich", Folge: "Streiflichter". Erste Hetzartikel gegen "Die Weltbühne", die er "Sudel-Bühne" nennt. Erste antisemitische Personenbeleidigungen gegen bekannte jüdische Journalisten, die er mit "Judenjüngelchen" und "Mosesbengel" betitelt. Schmähschriften gegen den Pazifisten Hellmuth von Gerlach.

1924

1. November

Umfangreicher Artikel in der "Völkischen Freiheit" zum Thema: »Das Fiasko der modernen Literatur«. Übernimmt darin u.a. Ansichten und Formulierungen über die Romantiker aus der Doktorarbeit und wendet sie auf die Nachkriegsliteratur (nach 1918) an (!). Beschimpft die "Caféhausliteratur" der Juden und macht sie für das "Fiasko der modernen Literatur" verantwortlich: "Die jüdische Mache tritt in Aktion. Für staats- und gesellschaftsfremde Kaffeehausliteratur blüht der Weizen. Die Bohème hat das Wort. Für sie ist der Geist der Nachkriegszeit mit seinen Zuckungen qualvoller Angst nach jahrelangem blutigem Kampf nur ein willkommenes Refugium, in dem sie die Konjunktur ausnutzen, ihr Geistesbolschewistentum zu Ende toben kann. Die Zeit ist so arm an wirklichen Männern, an klaren Köpfen. Es bedarf nur der großen Geste des Mitleids, einer ekstatischen Waschlappigkeit sozialer Schlagwortphilosophie, und der Dichter, der Volkserlöser ist fertig. Die ernsten Talente, die um den Geist der neuen Zeit in nimmermüdem Kampfe ringen, werden totgeschwiegen oder totgeschrien. Die Drahtzieher des modernen Erlösungsrummels wollen ja gar nicht, daß dem armen, gequälten Volke der rechte Weg gezeigt wird. Die Mitläufer geben den Ton an; sie prägen den deutschen Geist nach 1918. Ihr künstlerischer Unrat ist die Kost des deutschen Volkes."

Aufsatz enthält Sprachelemente, die Goebbels' 1933 in seiner Feuerrede bei der Bücherverbrennung in Berlin benutzt: "Wer mitten in der Jugend steht, weiß, daß unter Schutt und Asche stille Flammen glühen. Weckt diese stillen Flammen, ihr Alten und ihr Jungen, zum lodernd hellen Feuer deutscher Inbrunst und deutscher Schöpfertätigkeit! Laßt die letzten Funken des deutschen Genius nicht ersticken in der Qual und Not der Zeit! Seid Rufer im Streit! Begeistert die Schöpfer unter euch zu einer neuen Tat um den deutschen Geist."

Lernt Karl Kaufmann, den NSDAP-Gauleiter des Rhein-Ruhr-Distrikts, kennen. Mitarbeiter in dessen Gaubüro.

(Februar-Dezember Hitler in der Festung Landsberg)

1925

17. Januar

Letzte Ausgabe der "Völkischen Freiheit" wegen Neugründung der NSDAP. Arbeitet im Gaubüro in Elberfeld. Erste Reden.

1925

Oktober

Mitarbeit an den von den Brüdern Strasser gegründeten Nationalsozialistischen Briefen. Elberfeld. Ende des Jahres erste Begegnung mit Adolf Hitler.

(Veröffentlichung des ersten Teils von »Mein Kampf« von Hitler)

1926

24. Januar

Hannover. Besuch beim Gauleiter Rust. Auf Einladung Gregor Strassers Teilnahme an der Tagung der NSDAP.

1926

14. Februar

Bamberg. Besuch auf Einladung Adolf Hitlers die Tagung der NSDAP. Beginnender Bruch mit den Brüdern Strasser. Hinwendung zur Münchener Hauptgruppe.

1926

April

Reden für die NSDAP in München und Berlin.

1926

Juni

Hitler schlägt ihm vor, als Gauleiter nach Berlin zu gehen.

Rede beim Parteitag in Weimar.

1926

Juli

Mit Hitler in Berchtesgaden.

1926

November

Ernennung zum Gauleiter von Berlin.

1926

7. November

Umzug nach Berlin.

1926

9. November

Neuaufbau der seit 1925 bestehenden Parteiorganisation (ca. 600 Mitglieder).

1927

11. Februar

Anmietung der "Pharussäle" im Arbeiterviertel Berlin-Wedding. Saalschlacht zwischen Nazis und Kommunisten. Erste Schlagzeilen in der bürgerlichen Presse.

1927

20. März

(ca. 1000 Mitglieder). Prügeleien zwischen 700 Nationalsozialisten und 23 Kommunisten auf dem Bahnhof Lichterfelde-Ost. 15 schwerverletzte Kommunisten. Erste "Glasnacht" am Kurfürstendamm, "Romanisches Café". Belästigung "jüdischer Straßenpassanten". "Berliner Tageblatt" spricht von einem "Pogrom".

1927

1. April

Aufruf zu Straßenkrawallen in einem Aufsatz in den
»Nationalsozialistischen Briefen«.

1927

23. April

Versteckte Anspielung Gregor Strassers im Parteiblatt der Brüder Strassers »Berliner Arbeiterzeitung« auf Goebbels "Hinkfuß". Schreibt an Hitler Empörungsbrief.

1927

1. Mai

Rede Adolf Hitlers (wegen preußisches Redeverbot gegen Hitler "geschlossene" Versammlung).

1927

4. Mai

Versammlung im "Kriegervereinshaus". Beschimpfung der bürgerlichen Zeitungen als "Judenjournaille" und "Rotationssynagogen". Blutiger Zwischenfall. Ein Pfarrer von der SA zusammengeschlagen.

1927

5. Mai

Redeverbot. Verbot der NSDAP (ca. 3000) im Gebiet von Groß-Berlin.

1927

13. Mai

»B.Z. am Mittag« fordert das Eingreifen der Behörde gegen randalierende SA in Zivil am Kurfürstendamm gegen Straßenpassanten.

1927

4. Juli

Erste Ausgabe der von Goebbels gegründeten Berliner Wochenzeitung (Montagsblatt) »Der Angriff. Für die Unterdrückten - Gegen die Ausbeuter!« (Nach außen hin Gründung wegen Parteiverbot, nach innen hin interne Auseinandersetzung um das seit 1926 bestehende offizielle Parteiblatt »Berliner Arbeiterzeitung« der Gebrüder Strasser). Aufrufe zum "antisemitischen Kampf" (Goebbels). Beginn der Verleumdungskampagne gegen den stellvertretenden jüdischen Polizeipräsidenten von Berlin, Bernhard Weiss, der von Goebbels "Isidor" geschimpft wird.

1927

28. November

Aufhebung des Redeverbots

1928

31. März

Aufhebung des Parteiverbots für Berlin.

1928

13. April

Neugründung der NSDAP für Berlin.

1928

20. Mai

Reichstagsmandat (von 12) nach Wahlen. Schutz der parlamentarischen Immunität. Acht schwebende Verfahren wegen Beleidigung (4 wegen "Isidor"-Fall) und Hochverrat.

1928

30. September

Erste Massenveranstaltung im Berliner Sportpalast. ca. 15.000 Anwesende.

1928

17. November

Wahl zum Berliner Stadtverordneten.

1928

November

Von Hitler zum Leiter der Parteipropaganda ernannt.

Hetzschrift: »Das Buch Isidor. Ein Zeitbild voll Lachen und Haß«.

(Erich Maria Remarques Kriegsroman: »Im Westen nichts Neues« erscheint als Fortsetzungsroman in der "Vossischen Zeitung")

1929

21. Juli

Beginnt Remarques Kriegsroman »Im Westen nichts Neues« zu lesen. Erster Kommentar: "Ein gemeines, zersetzendes Buch. Die Kriegserinnerungen eines Eingezogenen. Weiter nichts. Nach 2 Jahren spricht von diesem Buch kein Mensch mehr. Aber es hat seine Wirkung getan in Millionen Herzen. Das Buch ist gemacht. Deshalb so gefährlich."

1929

23.Juli

Beendet die Lektüre »Im Westen nichts Neues« von Remarque. Abschließender Kommentar: "Eine elende Tendenzmache. Das merkt man vor allem im zweiten Teil. Von uns fällt keiner mehr auf dieses Buch herein."

1929

1. Oktober

»Der Angriff« erscheint halb-wöchentlich. Erstveröffentlichung des Romans »Michael« im Partei-Verlag von Eher.

1930

11. Juni

Uniformverbot für die NSDAP.

1930

30. Juni

Auftrag durch Adolf Hitler, eine "rücksichtslose Säuberung" der Partei von "wurzellosen Literaten oder chaotischen Salonbolschewisten" durchzuführen.

1930

4. Juli

Otto Strasser tritt aus der NSDAP aus.

1930

August/

September

Walter Stennes, Gauleiter des Charlottenburger SA-Sturm 31 revoltiert gegen das Gaubüro Goebbels.

1930

14. September

Nach Reichtagswahlen einer von 12 Reichstagsabgeordneten.

1930

13. Oktober

Tag der Parlamentseröffnung. Mit SA in Zivil "Glasnacht" gegen jüdische Geschäfte im Westen Berlins.

1930

1. November

»Der Angriff« erscheint zum ersten Mal als Tageszeitung.

1930

5. Dezember

Störung von Kinovorführungen mit anschließenden Straßenkrawallen gegen Remarque-Film »Im Westen nichts Neues«.

1930

11. Dezember

Vorführverbot des Remarque-Films mit der Begründung: Schädigung des deutschen Ansehens. Beginnt das Buch:
»Kampf um Berlin«.

1931

Februar

NSDAP-Fraktion verläßt demonstrativ den Reichstag. Verlust der Immunität und Verhaftung.

1931

20. Februar

Befehl Hitlers an die SA, sich nicht mehr an Straßenkrawallen zu beteiligen.

1931

13. März

Zensur-Schnitt des Remarque-Film durch die UFA. Private Vorführung der Neufassung vor dem Kronprinzen.

1931

31. März

Absetzungsverfügung an Stennes durch Hitler, da Stennes mit seiner SA die Gauleitung (Goebbels war zu der Zeit in Weimar) an sich gerissen hat. Offener Abfall Stennes' vom Hitler-Kurs. Goebbels bleibt solange in München.

1931

7. April

Zurück nach Berlin.

1931

12. Dezember

Heirat mit Magda Quandt, geschiedene Frau des Industriellen Günther Quandt.

1932

Februar

Zeitweilig wegen Beleidigung des Reichspräsidenten aus dem Reichstag ausgeschlossen.

1932

April

Wahlkampfleiter bei Reichs- und Landtagswahlen. Anklage wegen Landesverrat. Abgesichert durch Immunität als Mandatsträger im Preußischen Landtag.

1932

Juli

NSDAP gewinnt bei Reichstagswahlen 230 Sitze.

1932

November

NSDAP verliert bei Neuwahlen zum Reichstag 34 Sitze.

1933

30. Januar

Reichspräsident Hindenburg ernennt Adolf Hitler zum Reichskanzler.

1933

Februar

Unterdrückung und Auflösung von 60 kommunistischen und 71 sozialdemokratischen Zeitungen.

1933

27. Februar

Reichstagsbrand. Verfolgung von Kommunisten und politischen Gegnern.

1933

14. März

Ernennung zum Minister für Propaganda und Volksaufklärung. Übernahme des Rundfunks.

1933

1. April

Organisation des Boykotts jüdischer Geschäfte.

1933

April

Gleichschaltung aller Zeitungen.

1933

1. Mai

Auf Initiative Goebbels zum Festtag der Partei erklärt.

1933

2. Mai

Besetzung der Gewerkschaftshäuser. Auflösung der Gewerkschaften.

1933

10. Mai

Mitternächtliche Feuerrede in Berlin bei öffentlicher Bücherverbrennung.

1933

22. September

Gründung der Reichskulturkammer zur Kontrolle aller Künstler und Schriftsteller.

1933

4. Oktober

Schriftleitergesetz. Journalisten als Staatsbeamte.

1934

Februar

Reichsfilmgesetz. Goebbels führt Filmzensur ein.

1934

April

Hess ernennt Prüfungsausschuß für den Schutz nationalsozialistischer Literatur.