REMARQUE IM INTERNET, Vortrag Osnabrück (26.9.97)

Förderpreis NRW, INTERSCHUL Dortmund (17.2.98)

Literaturprojekt im Internet, Interview mit Radio Bremen 4 (8.3.98)

LERNEN Online, Workshop in Bensberg (14.3.98)

MEDIENFORUM NRW, 'Hands on media' (15.6.-17.6.98)


ZUM ROMAN:
"Im Westen nichts Neues"

Roman-Episode in 3 Sprachen:
"Nacht an der Front"

"Night at the front"
"Nuit sur le front"

Textbezogene Materialien zum 1.Weltkrieg

"Der Kampf um Remarque"

Zeitgenössische Rezensionen und Kritiken

Über Remarque

"Booknotes"

ZUM SPIELFILM:
"All quiet on the western front"

Textbezogene Filmepisode "Im Westen nichts Neues" in Bildern

Presseartikel zum Filmskandal

Goebbels' Kampf gegen Remarque

Über Goebbels (allgemein)

Daten zu Goebbels

Geschichte eines Filmklassikers

Über Milestone

Über Lew Ayres

FUNDGRUBE

Songs und Poems zu "All quiet ..."

Andere Remarque-Projekte im Internet

Verwandte Themen: Wehrmachtsausstellung (1997-1999)

LINK-Galerie (Stand: 12.3.1998)

PROJEKTBEZOGENES

Orientierungshilfen und Tips zum Offline-Lesen

Gesprächsanregungen

Projektteilnehmer

Ziele und Fragen ans Internet

Beiträge

KONTAKTE

Remarque-Archiv, Universität Osnabrück

Erich-Maria-Remarque-Oberschule Berlin

SONSTIGES

22.6.1998: 100. Geburtstag Remarques

Kölner Stadt-Anzeiger, 13./14.6.1998: Dandy aus dem Schützengraben

Bücher- und Videodienst

Kurioses

Weiter zur Episode aus dem Film IM WESTEN NICHTS NEUES in Bildern

Von Nazis bekämpft -
von Nazis veröffentlicht

Remarque als
"unfreiwilliger Mitarbeiter" einer Nazi-Zeitung

Teilnehmer des Literatur-Kurses 12 am Abtei-Gymnasium Brauweiler (bei Köln) führen mit ihrem Kurslehrer ein Erich Maria Remarque-Projekt durch.
Sie setzen sich u.a. mit der Skandalgeschichte des Bestsellerromans "Im Westen nichts Neues" (1928/29) und dessen Verfilmung (1929/30) durch die amerikanische Filmgesellschaft UNIVERSAL auseinander.
Inzwischen bestehen Diskussionskontakte zu interessierten Schulen im In- und Ausland.

Um die Multi-Media-Technik des Internets besser nutzen zu können, ist mit Hilfe des "Multi-Media-Teams" des Abtei-Gymnasiums Brauweiler eine CD-ROM hergestellt worden, auf der die wichtigen Materialien bilingual (deutsch-englisch) und hypermedial enthalten sind. Besonders eingegangen wird auf die skandalöse Veröffentlichung der Soldatengeschichte:

"Nacht an der Front" von F.Scheinpflug


Das Besondere:
Titel und Autor sind reine Erfindung (?). Tatsächlich handelt es sich bei der Geschichte um einen leicht gekürzten und veränderten Textausschnitt aus dem heiß und kontrovers diskutierten Bestseller-Roman über den 1.Weltkrieg:

"Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque (1928/29).

Historisches:
Der Text ist Anfang des Jahres 1931 von der Berliner n.s.Zeitung "Angriff", hrsg. von Dr. Joseph Goebbels, als "heroische" Soldatengeschichte unter dem Autorennamen F.Scheinpflug mit dem Titel "Nacht an der Front" veröffentlicht worden. Niemand in der Nazi-Redaktion hatte bemerkt, daß es sich bei der Soldatengeschichte um eine Schlüsselszene aus dem von den Nazis meist gehassten Roman und Spielfilm "Im Westen nichts Neues" (1929/30) handelte. Der nationalsozialistische Gauleiter Dr. Joseph Goebbels (nach der Machtübernahme durch Adolf Hitler, 1933, Reichspropaganda-minister des "Dritten Reichs") hatte sich kurz zuvor zum "Bewahrer deutscher Kultur" aufgespielt und im Dezember 1930 die Aufführungen der Remarque-Verfilmung "Im Westen nichts Neues" in Berlin massiv gestört und Straßenkrawalle provoziert. Diese "Nazi-Randale" um die "Remarque-Verfilmung" gehört heute zu einem der größten Skandale in der Chronik der internationalen Filmgeschichte. Die Veröffentlichung des Remarque-Textes in dem Berliner n.s.Kampfblatt "Angriff" darf als nationalsozialistische Kultur-Blamage ersten Ranges gezählt werden.


Verwandte Themen
Lernt der Mensch aus der Geschichte?
Links und Texte zu den skandalösen Straßenkrawallen anlässlich der Wehrmachtsausstellung in München und Frankfurt (1997).

Wie sie sich gleichen:
Goebbels' Hetztiraden gegen den amerikanischen Spielfilm "Im Westen nichts Neues" nach Erich Maria Remarque im Kampfblatt "Angriff" (1930) und die Hetztiraden der NPD gegen die Wehrmachtsausstellung in München (1997).


Besondere Hinweise auf das Remarque-Projekt befinden sich unter folgenden Adressen:

  • ZUM (Die Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet)
  • Schulweb
  • Bildungsserver Nordrhein-Westfalen
  • Das Literatur-Café (Wolfgang Tischer, Stuttgart)

    Sonder-Service für ganz Eilige: Literatur/Literaten-Recherche?
    Kein Problem.

    Die Uni Karlsruhe hat einen hervorragenden Such-Dienst für den Bereich Literatur unter folgender Adresse eingerichtet:

    http://www.wior.uni-karlsruhe.de/Literaturrecherche/index.htm

    Die Uni Erlangen hat einen Suchdienst speziell für Germanistik-Studenten eingerichtet:

    http://www.phil.uni-erlangen.de/~p2gerlw/ressourc/liste.html

    Oder einen der Suchdienste aussuchen und anklicken!




    Peter Dörp, Leiter des Remarque-Projekts


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