Nach Rücksprache mit Netcologne, die mit wenigen Stunden den Schulen im Rhein-Erftkreis bei der Pflege der Computer mit einem Techniker vor Ort helfen , konnte ich "alte" GEW-Rechner bekommen, denn die GEW hat begonnen, ihre Rechner auszumustern.
Da die Devise gilt: "Wer zuerst kommt, malt zuerst" - bin ich gleich mit meinem Wohnmobil in das Netcologne-Center am Maarweg gefahren, um genügende Rechner zu ergattern. Ich konnte 17 PC's bekommen, da die Lieferung aus den GEW-Büroräumen sehr umfangreich war. Alle Rechner passten gut in mein aufgebautes Bett im Wohnmobil.
Da ich in der Schule nur 3 Verfügungsstunden für die Wartung unserer Rechner habe, entschloss ich mich, die PC-Arbeit am Wochenende zu Hause zu erledigen.

Nun standen die Rechner im Wohnzimmer und harrten auf ihr neues Innenleben.

Zuerst musste der Bürodreck herausgesaugt werden. Etliche Flusen und Staubwolken waren im Inneren der "Kisten".

Dann installierte ich neue DVD-Player, denn diese waren in den GEW-Rechner nicht vorhanden.

Danach konnte ich mit einem Image einer voll eingerichteten Masterplatte alle anderen 16 Festplatten spiegeln, so dass nur noch wenig in den Klassen - altersgemäß - eingerichtet werden muss. Trotzdem waren es insgesamt 17 Stunden Arbeit, um diese Rechner komplett einzurichten.

In der Schule werden die Rechner wieder ausgeladen und harren nun ihrer Bestimmung in den verschiedenen Klassen. Alle Lehrerinnen und Lehrer samt der Schülerschaft sind erfreut, nun schnellere Rechner zu bekommen (Pentium III mit 933 MHZ), da die neuere Schulsoftware nur lahm und langsam mit den Rechnerleistungen der alten Generation abzuspielen war.
Die alten Rechner - aus dem RP-Köln organisiert - haben somit ausgedient und werden verschrottet.

In der Schule wurden die alten Rechner erst einmal aus dem Computerraum herausgestellt, ehe die schnelleren Rechner in anderen Klassen neue Arbeitsstellen finden werden. Ganz alte Rechner werden ausgeschlachtet und die Hülle verschrottet.

Mein Arbeitsplatz im Computerraum, an dem die alten Rechner ausgeschlachtet werden. So manches alte Teil (CD-Rom-Player, Speicher oder diverse Kabel) findet in neueren Rechnern wieder einen neuen Platz.

Die neuen Rechner - über Netcologne von der GEW gekommen - bekommen nun einen Internetanschluss via Linuxserver. Herr Petersen von Netcologne war ein sehr hilfreicher Techniker, der mehr als 7 Stunden half, die Rechner einzurichten, den Linuxrechner zu installieren und alle Verbindungen herzustellen. DANKE für die zahlreichen Überstunden, die hoffentlich von Netcologne vergütet werden. Der Kreis hat nämlich nur 3 Stunden-Arbeit mit Netcologne festgelegt - meistens ein Tropfen auf den sog. "heißen Stein"!!