Wie
bei der Gemeinen Quecke stehen die Ährchen der Strandquecke mit ihrer
Breitseite zur Achse gewandt. Sie sind ungestielt und 5 - 8-blütig;
insgesamt sind sie breiter als bei der Gemeinen Quecke und wirken starr.
Der Vergleich zeigt weiter, dass die zweizeilige Stellung der Ährchen
bei der Strandquecke nicht so deutlich wird. Aber der Abstand der Ähren
untereinander in einer Zeile ist größer, etwa so groß
wie die Länge einer Ähre selbst.
Die Halme der Strandquecke recken sich starr 30 - 80 cm. Auf der steifen Blattspreite springen die Blattnerven als deutliche Rippen hervor. An feuchten Stellen der Nordseeküste ist die Strandquecke häufig; sie verträgt Salzwasser. In Schobüll bildet sie z.B. den Übergang zwischen Salzwiese und Schilfgürtel, auf Nordstrand am Süderhafen besiedelt sie höher gelegene Stellen in der Salzwiese. |