Ab 20 cm unter der mittleren Hochwasserlinie folgt der Andel auf die Queller-Zone. Er ist der wichtigste Marschbildner; als Nahrung für die nordischen Gänse hat er eine große Bedeutung, eine ebenso große wirtschaftliche aber für die Schaf- und Rindermast. Verbissen ist der Andel kaum von der Salzbinse zu unterscheiden, da die Blütenstände der Pflanzen nicht hochkommen können. Während sich Andel hauptsächlich durch oberirdische Ausläufer vermehrt, tragen die Halme der Salzbinse deutlich endständige (!) Blüten und Früchte einzeln an den Verzweigungen des Blütenstandes. In der Mitte des drehrunden Stängel des Blütenhalmes wächst ein weiteres, rinnenförmiges Blatt, alle anderen Blätter sind grundständig und von elliptischem oder halbkreisförmigem Querschnitt. Bei starker Beweidung leidet die Salzbinse jedoch sehr und wird verdrängt. Andel dagegen ist an dem mehrfach
geknickten Spross bis oben hin wechselständig beblättert, die
im Querschnitt nahezu kreisförmigen Blätter haben eine deutliche
Rinne. In Wirklichkeit ist die Blattspreite nämlich dicht zusammengefaltet.
Erst bei älteren Blättern entfaltet sich die Spreite.
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