Diese meist niederliegende kleine Pflanze (2 - 20 cm) zählt zu den eher seltenen Halophyten der Nordfriesischen Nordseeküste. Sie meidet die fetten Marschen und findet sich meist auf mageren Böden, so etwa in mit Flugsand gefüllten Ritzen von Steinbefestigungen, auch an höher gelegenen, salzigen Stellen. Aus den weißen Kreuzblüten, gehäuft an den Stielenden, gehen rundlich eiförmige Schötchen hervor. Da die Blütezeit des Dänischen Löffelkrautes recht kurz ist, sind die Grundblätter für die Bestimmung wichtig: dreieckig herzförmig, ganzrandig. Die Stängelblätter können ganzrandig, gelappt, die oberen in der Form fast lanzettlich sein. Beim Gebräuchlichen Löffelkraut (C. officinalis)
sind die Stängelblätter deutlich geöhrt, herzförmig
stängelumfassend, grobgezähnt und ungestielt. Seine Blüten
sind größer (8 - 10 mm).
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