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1.1 Zur Konzeption
Die vorliegende
Arbeit SALZWIESEN entstand innerhalb des Projektes Wattenmeer
im Rahmen des Fortbildungsangebotes des Institutes für Lehrerfortbildung
Essen-Werden unter der Leitung von Prof. Dr. G. Neumann in den 80er Jahren.
Ihm und dem Institut sei an dieser Stelle herzlich Dank gesagt für
die vielfältige Unterstützung und Anregung.
Wir verfolgten bei unseren Studien und Ausführungen
zwei Ziele:
1. Die zahlenmäßig gut überschaubare
Gruppe der typischen Salzpflanzen des nordfriesischen Wattenmeeres soll
im Bild erfasst und beschrieben werden; das Material soll als praktische
Bestimmungshilfe dienen, aber auch den theoretischen Überblick über
die Salzpflanzen ermöglichen.
2. Die besonderen Merkmale dieser Pflanzen sollen
als Anpassung an den einzigartigen Standort Watt hervorgehoben werden;
die Salzwiese soll als Teil des Ökosystem Watts charakterisiert werden.
Dieses Material soll die Möglichkeit bieten, grundlegende Inhalte
der Ökologie im Rahmen von Exkursionen und im Unterrichte der Sekundarstufe
II zu bearbeiten.
Zu diesem Teil haben wir
a) Basisinformationen
für Lehrer und Schüler (Referate) zusammengetragen und b) die
zugrunde liegenden experimentellen Daten vereinfacht und in
Informationsblätter und
Arbeitsblätter
integriert, mit denen die Inhalte in verschiedener
methodischer Form erarbeitet und vertieft werden können. Bilder, Tabellen
und Graphen sind in diesen Arbeitsbögen so zusammengefasst, dass sie
sogleich als Kopiervorlage für Folien und Schülerexemplare dienen
können. Für den konkreten Einsatz im Unterricht mag die folgende
Liste eine Hilfestellung sein, die sich an den Richtlinien für den
Biologieunterricht in der gymnasialen Oberstufe des Landes NRW orientiert
(KM NRW), als solche aber noch keine optimierte Unterrichtssequenz darstellt.
Das Material wird nun ergänzt und für
die Präsentation im Internet aufbereitet. Als wir vor zwei Jahren
damit begannen, waren Animationen, Java-Script und DHTML für uns Bücher
mit sieben Siegeln. Wenn das Grundgerüst nun vorliegt, können
wir daran gehen, einzelne Teile attraktiver zu gestalten. So wird das Salzwiesenbuch
eine ständige Baustelle sein, dynamisch wie das Watt...
| Das Text- und Bildmaterial darf für Zwecke der Forschung und
Lehre mit Angabe der Quelle vervielfältigt werden! |
Margret Siebertz, Dr. Heinz Peter Siebertz
Köln, den 29.7.87 ; Köln, den 20.12.1999
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1.2 Zum Einsatz der Arbeitsblätter
im Kurshalbjahr ÖKOLOGIE (SII)
Zum Einsatz
in der Sekundarstufe I eignen sich eher die Informationen und die Arbeitsblätter
1-3.
Die folgende Liste bezieht sich auf: Richtlinien
Biologie, Gymnasiale Oberstufe, KM NRW 1981.
| Nr. |
Überschrift im Curriculum |
Arbeitsblatt |
| 1.1 |
Erkundung eines Ökosystems |
1, 2, 3 |
| 2 |
Auswertung experimenteller Untersuchungen
von abiot. u. biotischen Faktoren |
4, 5, 7, 8 |
| 3.1 |
Quantitative Bestimmung abiot. Faktoren |
6, 9 |
| 3.2 |
Quantitative Bestandsaufnahme der Organismen:
Bestimmung der Individuen- u. Artendichte |
19 |
| 4 |
Einfluß abiotischer Faktoren auf Organismen |
10, 11, 12, 13, 14 |
|
- Toleranzkurven |
|
| - Analyse multifaktorieller Einflüsse |
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| 5.2 |
Anpassung der Organismen an Extrembedingungen |
15, 16, 17 |
| 6 |
Wechselwirkungen zwischen Organismen |
|
|
- Intraspezif. Beziehungen |
|
| - Interspezif. Beziehungen |
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| 7.3. |
Wechselbeziehungen zwischen pflanzl. u. tier.
Organismen |
|
| 8 |
Wechselwirkungen zwischen abiot. u. biot.
Faktoren |
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|
- Funktionelle Gliederung des Ökosystems |
|
| - Ökologische Nische |
|
| 9.1 |
Beziehungen zwischen Individuen-und Artendichte
u. deren Abhängigkeit von den Lebensbedingungen |
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| 10.2 |
Besiedlung neuer Biotope, Sukzession |
18, 19 |
| 11 |
Materiekreislauf und Energiefluss |
|
|
- Stoffkreislauf |
|
| - Energieflussdiagramm |
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| 13 |
Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt |
|
|
- Abhängigkeit des Menschen von ökologischen
Gesetzmäßigkeiten |
|
| - Beeinflussung von Ökosystemen durch den Menschen |
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| 14.3 |
Ökologische Folgen der Veränderung
von Landschaften |
|
| 15.4 |
Maßnahmen der Gesellschaft zum Schutz
der Umwelt |
|
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 1.3
LISTE der Arbeitsblätter, des INFO-Materials
| INFO
1 |
BEDEUTUNG DER SALZWIESEN |
| AB 1 |
DAS WATT - Flächen |
| INFO 2 |
NAHRUNGSZONEN DER WATTVÖGEL |
| INFO 3 |
VERWECHSELBARE SALZPFLANZEN |
| AB 2 |
SALZPFLANZEN suchen und bestimmen |
| AB 3 |
RÄUML./ZEITL. GLIEDERUNG (Millimeterpapier, Gezeitenplan.) |
| AB 4 |
ABIOTISCHE FAKTOREN |
| AB 5 |
DYNAMIK / SEDIMENTATION |
| AB 6 |
WATTTYPEN (Probengläschen, Spatel (Löffel),
Mikroskop, Objektträger, Deckgläschen, Pipette, Millimeterpapier,
evtl. Rastermikrometerobjektträger oder -okular) |
| AB 7 |
REDUKTIONSHORIZONT (FeS), Schwefelkreislauf ((Klapp-)Spaten,
Zollstock) |
| INFO 4 |
SCHWEFELKREISLAUF |
| AB 8 |
SALZE IM WATT |
| AB 9 |
MESSBOGEN (Umwelt-Messkoffer oder einzelne Bestimmungskits,
Sauerstoff-Messgerät, Leitfähigkeitsmesser, Thermometer, pH-Meter,
Zollstock, Probengläschen, destilliertes Wasser oder Leitungswasser
(alle Parameter 1 x bestimmen) zur Herstellung von Verdünnungen, Messzylinder) |
| AB 10 |
RESISTENZ / TOLERANZ |
| Info 5 |
Anpassungsmechanismen der Halophyten |
| Info 6 |
Keimrate und Enzymaktivität der Halophyten |
| Info 7 |
Blasen- und Drüsenhaare |
| AB 11 |
PLASMOLYSE (Rote Zwiebel, destilliertes Wasser, 1 M Kaliumnitratlösung,
Fließpapier o.ä., Mikroskop, Objektträger, Deckgläschen,
Pipette, Pinzette) |
| AB 12 |
OSMOSE |
| AB 13 |
OSMOTISCHE ANPASSUNG |
| AB 14 |
SUKKULENZ / TRANSPIRATION |
| AB 15 |
FAKTOREN UND ANPASSUNG |
| AB 16 |
ANATOMIE / SALZDRÜSEN |
| AB 17 |
MIKROSKOP. UNTERSUCHUNG (Gesammeltes Pflanzenmaterial,
Mikroskop, Objektträger, Deckgläschen, Pipette, Styropor, neue
Rasierklingen) |
| AB 18 |
SUKZESSION |
| AB 19 |
PFLANZENSOZIOLOGISCHE AUFNAHME (Zollstock, Material zur
Begrenzung der Aufnahmefläche von 1 qm (Leine mit Pflöcken, geschnittenes
Reed o.ä.) |
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Salzwiesen des Nordfriesischen Wattenmeeres |
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