Zwar stehen die eiförmigen, vorn zugespitzten
Blätter der Salzmiere wie beim Strandmilchkraut dicht gedrängt
in 4 regelmäßigen Reihen kreuzgegenständig, sie sind
jedoch größer und fleischiger (wie der Stängel). Auch
ist die Salzmiere seltener und bevorzugt magere, sandige Böden.
Die ganze Pflanze ist gelblich grün und glänzt seidig. In
der kurzen Blütezeit werden die 5 weißen Blütenblätter
vom grünen Kelch überragt, noch weiter recken sich 5 der 10
Staubblätter nach außen. Beim Milchkraut sind die Kelch-
und Staubblätter kürzer als die weißroten Kronblätter.
Der dicke, gut sichtbare Fruchtknoten der Salzmiere reift zur großen
Fruchtkapsel mit orangegelben Samen.
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