Die unscheinbaren, weißlich gelben Blüten, meist zu dritt in den Achseln winziger Tragblätter, sind in Vertiefungen der Stängelglieder eingesenkt. Nur für kurze Zeit können die Staubblätter (1 oder 2) äußerlich sichtbar sein. Die Blüten werden durch den Wasserstrom befruchtet und die Samen werden erst frei, wenn die Pflanze im Winter vertrocknet und verwest. Knickt man im Herbst den Spross ab, kann man in der Vertiefung die weißen Samen in einer Wirtelebene erkennen. Der Queller ist die wichtigste Pionierpflanze der Landgewinnung. Zum offenen Meer hin wächst sie zunächst nur vereinzelt, und wie um die Spartina-Horste bilden sich um diese Einzelpflanzen kleine Auskolkungen, so dass die Wurzeln (bis 6 cm tief) evtl. freigespült werden. Erst in den höheren Bereichen bildet er nicht allzu dichte Rasen (ca. 550 Pfl./qm), da er länger andauernde Überflutungen nicht verträgt. In dieser Bestandsform trägt er zur Bodensedimentation bei. Je lockerer der Bestand, desto stärker die Verzweigung. Früher wurde die alkalihaltige Asche des Quellers
beim Glasschmelzen verwendet; daher rührt noch der deutscher Name.
|