Salzwiesen des Nordfriesischen Wattenmeeres 
SPARTINA 

Hohes (Englisches) Schlickgras 
S. townsendii (maritima X alterniflora)

Niederes Schlickgras, Spartina maritima

Poaceae, Süßgräser, Rispengras 

Ausdauernd VII - X

Das Hohe Schlickgras wagt sich von den Landpflanzen am weitesten ins Watt hinaus (Sand- wie Schlickwatt). In der Regel ist es das Hohe Schlickgras. Dieser widerstandsfähige Bastard hat lange, spitze, fast schilfähnliche und starr abstehende Blätter, die unfruchtbaren Blüten stehen in Ähren, jedoch breitet er sich auch durch unterirdische Wurzelausläufer aus. Ende der 20er Jahre (1927) wurde die englische Art zur Förderung der Landgewinnung an norddeutschen Küsten angesät. Das Gras wuchs jedoch nicht wie in seiner Heimat zu dichten Rasen zusammen, sondern steht in Horsten. Daher ist der Nutzeffekt umstritten: Es bilden sich Auskolkungen, wenn der Gezeitenstrom um die großen, runden Horste fließt. Andererseits hält das Wurzelwerk den Boden der Horste, auch wenn im Winter Eisschollen alle oberirdischen Teile der Pflanze abgehobelt haben.


 
SPARTINA maritima townsendii
Ähren Infloreszens 1-5 3-6(12)
Höhe cm -40 -150
Beblätterung an der Stengelbasis nein ja
Blattbreite mm -5 7-15