Wie das Strandmilchkraut ist der Salzspärkling in unbeweideter Salzwiese oder in den Spalten der Uferbefestigung viel kräftiger und größer entwickelt ( bis 20 cm lang) als im Weideland. Dort kriechen die Stängel zwischen Andel und anderen Pflanzen unscheinbar umher, und die Pflanze fällt nur durch ihre weißen, violettrandigen, kleinen Blüten auf. Der behaarte Kelch ist fast so lang wie die Kronblätter. Die kleinen, fleischig linealischen Blätter sitzen knotenhaft am Stängel an. Im Gegensatz zum Salzspärkling ist der Flügelsamige
Spärkling (SPERGULARIA media (marginata)) ausdauernd. Seine Samen
sind breit weiß geflügelt.
Salzspärkling links, Strandsode rechts. |