
Heron von Alexandria lebte
um 20 bis ca. 62 n. Chr.. Er war griechischer Mechaniker und Mathematiker.
Vermutlich wurde Heron von Alexandria in Ägypten geboren und wirkte in Alexandria. Er schrieb
ungefähr 13 Werke über Mechanik, Technik, Pneumatik, Mathematik und Physik und
erfand verschiedene mechanische Vorrichtungen, von denen viele von praktischem Nutzen waren. Darunter fallen das Aelopile (eine umlaufende Dampfmaschine), der
Herons-brunnen (eine pneumatische Apparatur, die mit Hilfe des Luftdruckes einen senkrechten Wasserstrahl erzeugt) und die Dioptra (ein einfaches Gerät für die Winkelmessung und Vermessungskunde). Als Mathematiker hat Heron in der Geometrie und Geodäsie – einem Zweig der Mathematik, bei dem man versucht, Gestalt und Größe der Erde sowie den Standort von Dingen oder Gebieten auf der Erde zu bestimmen – die größte Bekanntheit erlangt.
Er war an praktischen Lösungen interessiert und er handhabte Messprobleme erfolgreicher als andere Wissenschaftler seiner Zeit.
Zudem erfand er eine Methode zur Annäherungsweise der Berechnung von Quadrat- und Kubikwurzeln von Zahlen, die keine genauen Quadrate oder dritte Potenzen sind
(Heron’ sches Verfahren). Man sagt, dass Heron auch die Entwicklung einer Formel
erfunden hätte, mit der man die Fläche eines Dreieckes aus seinen Seiten
berechnen kann (Heron’ sche Formel). Wahrscheinlich wurde aber diese Formel
vor seiner Zeit entwickelt.