Entstehung der West Side Story

1949 Jerome Robbins (Choreograph und Produzent) schlägt Bernstein eine moderne Version von "Romeo und Julia" vor. Sie entwickeln das Konzept zur "East Side Story" , einem Musical, das sozialkritische Themen behandeln soll. Arthur Laurents (Broadway-Autor) wird als Verfasser ausgewählt.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1955 Als Thematik des Musicals wählt er Rassenkonflikte zwischen Puertorikanern und Amerikanern. Er benennt das Stück um: Von "East Side Story" in "West Side Story".
1956 Die Arbeit an dem Musical kommt nur langsam voran. Zitat von Bernstein: "Ich versuche, eine feine Scheidewand zwischen Broadway-Musical und Oper zu finden, zwischen Wirklichkeit und Dichtung, zwischen Ballett und bloßem Tanz."
1957 Im Februar beginnt die Arbeit an dem Musical. Komposition, Ballett und Gesangsproben etc. werden erprobt und perfektioniert.
1957 Am 19. August findet die Uraufführung im "National Theater" in Washington statt. Sie begeistert das Publikum und die Kritiker. Am 26.9. Erstaufführung im "Winter Garden Theater" New York: 734 en-suite-Aufführungen bis 1959. Zahlreiche Preise für Choreographie und Ausstattung.
1960 Wiederaufnahme der West-Side-Story im gleichen Theater: 249 Aufführungen.
1961 Die Verfilmung der Story wurde ausgezeichnet mit dem Akademie-Preis und zehn Oscars. Beginn einer Europa-Tournee mit Original-Besetzung, die aber in Deutschland ein Misserfolg wird.
1968 Erste deutschsprachige Aufführung in der Volksoper Wien. Beginn des Erfolgs in deutschsprachigen Ländern.

Autor

(Quelle: Sachinformation aus Musikunterricht)