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Athen Marathon 2010 oder einmal auf der klassischer Strecke laufen.
1 Belgier, 2 Holländer und 19 Deutsche gingen wieder auf "Große Fahrt". Diesmal hatten wir uns den Athen Marathon ausgesucht. In diesem Jahr hatte dieser Lauf sein 2500 jähriges Jubiläum. Der Start ist in der Stadt Marathon und führt über die Straße nach Athen. 12500 Teilnehmer mußten zum Startplatz gebracht werden. Da hatten wir so unsere Bedenken, ob das wohl klappt? Deshalb sind wir etwas früher zum Abfahrtsplatz der Busse zum Start gekommen. Soweit man sehen konnte nur Busse. Ruck Zuck waren wir im Bus und auf dem Weg zum Start. Weshalb hatten wir uns Sorgen gemacht? Klasse Organisation. Auch im Startbereich war alles super organisiert. Im Startblock treffen wir noch andere Läufer aus Köln und wie man an den T-Shirts erkennen kann aus vielen anderen Teilen der Welt. Selbst aus China waren Läufer dabei. Dann ging es endlich los. Leicht ist die Strecke nicht. Von KM 8 ging es bis KM 32 leicht bergauf. Insgesamt 450 Höhenmeter. Die Temperatur lag bei 28 Grad C und war damit für uns, die nun aus den etwas kälteren Westen kamen, schon ein kleines Problem. Das Publikum an der Strecke war Klasse. Wir wurden wunderbar die ganze Strecke lang angefeuert. Kleine Olivenzweige wurden uns während des Laufens gereicht. Das Ziel liegt im Panathinaikon-Stadion und der Zieleinlauf ist schon etwas besonderes. Es war eine Lautstärke von den jubelnden Zuschauern und nun tat die Temperatur uns richtig gut. Kein Erschöpfungsfrieren sondern nur genießen. Man möchte gar nicht das Station verlassen. Die Medaille, die jeder Teilnehmer bekommt, ist schon was besonderes. Da haben wir schon andere bekommen. Hier wurde nicht gespart. Die anschließende Besichtigungswoche in Athen war sehr schön. Abgesehen von den Altertümern (alte Steine, die ganze Woche alte Steine ansehen) sind die Athener sehr sehr nette Leute. Freundlich und zuvorkommend. Sauber ist die Stadt. Das ist uns wirklich aufgefallen. Keiner wirft dort seinen Müll einfach auf die Straße (wie es bei uns so oft passiert), sondern man benutzt die Mülleimer. Die Sehenswürdigkeiten sind alle sehr nah beieinander. Wir brauchten somit keinmal die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Alles war zu Fuß zu erreichen. Und die Preise empfanden wir als Zivil. Unsere Athen Reise war ein voller Erfolg.
erstellt 05.12.2010 |