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Paris Marathon 10.04.2011
Letzte Woche sind wir mit dem „Thalys“ von Köln nach Paris zum „Paris Marathon“ gefahren. Ankunft war im Bahnhof „Gare du Nord“. Mit der „Metro“ vom Bahnhof zu unserem Hotel war gar kein Problem. Wenn ich in Köln mit der U-Bahn fahren muss ….., ich will ja nicht meckern. Noch nicht einmal eine Fahrkarte ziehen ist in Köln einfach. Ganz anders in Paris. Pro Fahrt in Paris 1.20Eur mit einer 10er Karte. Samstags morgen sind wir zur Marathonmesse gefahren, um unsere Startunterlagen zu holen. Hat alles reibungslos geklappt. Natürlich war auf der Messe der „Bär los“. Zum Start hatten sich 33tausend Läufer angemeldet. Nachmittags sind wir dann noch zum „Notre Dame“ gegangen. Haben aber leider „Quasimodo“ und „Esmeralda“ nicht gesehen. Sonntag Morgen ging es dann zum Start. Alles immer mit der „Metro“. Einsteigen – Umsteigen – Aussteigen. Alles kinderleicht. Im Startbereich angekommen sind da nur Menschen. Was uns fehlt, sind Hinweisschilder. So etwas kennt der Franzose scheinbar nicht. Wird gehen der Menschenmenge nach und kommen zum Startbereich. Was uns noch fehlt, ist die Stelle, wo wir unsere Kleiderbeutel mit der frischen Wäsche abgeben können. Auch Nachfragen bringt uns nicht weiter. 5 Minuten bis zum Start. Wir gehen mit Beutel in den Startbereich. Hier sind einige, die noch den Beutel bei sich haben. Also nicht nur ein Problem von uns. Einen Ordner habe ich noch versucht zu fragen. Ich in Englisch, er in Französisch?!? Danach fragt ein anderes Läuferpaar auf Französisch diesen Ordner. Er weist mit den Armen in die Richtung, aus der wir gekommen sind. Die Beiden verlassen die Startbox und meine Frau sagt „folge mir, ich komme nach“. Kurz gesagt wir laufen zum Zielbereich, der ca. 1km vom Startbereich entfernt ist. Dort können wir die Beutel in Ruhe abgeben. Denn hier ist es wie „Ausgestorben“. Danach laufen wir zurück zum Startbereich. Der Start war schon lange erfolgt. Wird sind nun hinter dem Startfeld der 4:30 Stunden Läufer. Die Straßen in Paris sind breit. Aber bei dem Läuferwurm von über 30tausend Menschen doch nicht breit genug. Es begann für uns nun ein ständiges Überholen. Leider kommt man damit nicht in ein gleichmäßiges Laufen. Egal, nun ist es wichtig, das wir unsere Fans, die von zu Hause mitgekommen sind, auch an der Seite der Strecke sehen. Hat leider nicht immer geklappt. Im Ziel hatten wird uns an einem Treffpunkt verabredet, den der Veranstalter eingerichtet hat. Diese MeetingPoints sind nach Buchstaben geordnet. Schnell hatten wir auch den Punkt gefunden. Aber auf der anderen Straßenseite gab es den Punkt nochmal. Alles Treffpunkte, die nach Buchstaben aufgebaut waren, gab es doppelt. Da wir unsere Fans nicht fanden, sind wird zwischen den Treffpunkten immer hin und her gegangen. Leider haben wird uns nicht getroffen. Unsere Tochter, die die Verwaltung der Fahrscheine für die Metro übernommen hatte, gab uns in weiser Voraussicht 2 Tickets. So konnten wir alleine zu unserem Hotel fahren wo sich dann das Nichttreffen aufklärte. Die hatten gar keinen Treffpunkt gefunden. Ende gut, alles gut. In Hotel konnten wir erst einmal zusammen eine kleine Marathonfeier auf einem Hotelzimmer durchführen, in der dann die Erlebnisse des Tages Wort- und Gestenreich ausgetauscht werden. Montags haben wir uns noch „Sacre coeur“ angeschaut, wobei die alte Läuferweisheit wieder ihre Bestätigung fand. „Treppe hoch geht gut, Treppe runter ….“ Abends brachte uns der „Thalys“ wieder schnell nach Hause.
Jan, Lara mit Freund Tobi, Gertrud 4:15 und Peter 3:48 Czerwinski
erstellt 19.04.2011 |